Gehört der Islam zu Deutschland? Ansichten und Aussichten zum Zusammenleben in Sachsen und Deutsch


Gehört der Islam zu Deutschland? Ansichten und Aussichten zum Zusammenleben in Sachsen und Deutsch

Artikel-Nr.: IN-2020-020
Gehört der Islam zu Deutschland? Ansichten und Aussichten zum Zusammenleben in Sachsen und Deutsch
Gehört der Islam zu Deutschland? Ansichten und Aussichten zum Zusammenleben in Sachsen und Deutsch
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Gehört der Islam zu Deutschland? Ansichten und Aussichten zum Zusammenleben in Sachsen und Deutsch
Gehört der Islam zu Deutschland? Ansichten und Aussichten zum Zusammenleben in Sachsen und Deutsch

Inhalt:

Christian Wulff beschrieb bereits im Jahr 2010 eine gesellschaftliche Entwicklung, die das religiöse Nebeneinander der so genannten abrahamitischen Weltreligionen als faktisch und gegeben annimmt: "Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland."

(Bundespräsident Christian Wulff zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010)

Gegensätzlich dazu positionierte sich Hort Seehofer wie folgt: „Nein. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt… Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland.“

(Bundesinnenminister Horst Seehofer im Deutschen Bundestag im März 2018)

Die durchaus gegensätzlichen Auffassungen spiegeln die gesellschaftlichen Diskussionen wider, die in der Bundesrepublik stattfinden. Insbesondere seit der verstärkten Zuflucht von Menschen aus dem Nahen Osten formierten sich Formen des parlamentarischen und außerparlamentarischen Protestes, die sich hinter einer islamkritischen bis islamfeindlichen Einstellung zusammenschließen. An erster Stelle gehören hierzu die (wöchentlichen) PEGIDA-Kundgebungen, die seit Oktober 2014 in Dresden stattfinden und rechtspopulistischen Akteuren aus Deutschland und europäischen Staaten eine Plattform bieten. Im parlamentarischen Raum konnte sich die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) erfolgreich auf Landes- und Bundesebene etablieren.

In dem Veranstaltungsformat sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, ihre aktuellen Befindlichkeiten, Sorgen und Ängste, aber auch die positiven Erfahrungen und zustimmenden Meinungen einzubringen und zu diskutieren:

Welche Veränderungen haben sich durch die Begegnung und das Zusammenleben mit Menschen muslimischen Glaubens konkret ergeben?

Ist jeder arabische Mensch ein Muslim bzw. eine Muslima, oder gibt es auch syrische oder irakische Christen und Juden?

Als Referent zu allen konkreten Fragen und Diskussionen wird Volker Abdel Fattah Rede und Antwort stehen. In Thüringen als Kind eines muslimischen arabischen Vaters und einer atheistischen deutschen Mutter geboren, wuchs Herr Abdel Fattah bis zum Ende der Grundschulzeit in Ägypten auf.

Die vielfältigen positiven und negativen Erfahrungen in seiner spannungsreichen und gegensätzlichen transnationalen Biografie, die bereits in seinem Namen angelegt sind, stellt Volker Abdel Fattah gern zur Verfügung.

Zum Referenten:

Volker Abdel Fattah wurde in Thüringen als Kind einer deutschen Mutter und eines arabischen Vaters geboren und wuchs bis zum Ende der Grundschulzeit in Ägypten auf. Sein Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Dresden beendete Volker Abdel Fattah 1997 mit der Magisterarbeit „Der Islam im europäischen Denken als Gegenstand der Kultursoziologie“.

Seit 2001 ist Volker Abdel Fattah als Referent für Kinder- und Jugendhilfe im AWO Landesverband Sachsen e.V.

Im Juni 2016 erschien beim Carl Link-Verlag sein Werk „Flüchtlingskinder in der Kita. Praxishandbuch zur Aufnahme und Betreuung von Kindern mit Flucht- und Migrationshintergrund“.

Im Mai 2017 folgte beim Carl Link-Verlag für Leserinnen und Leser der KiTa aktuell die Sonderausgabe „Flüchtlingskinder in der Kita. Die häufigsten Fragen aus dem Kita-Alltag“ mit 70 Fragen der Kita-Praxis zur Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingskindern und der Begleitung der geflüchteten Familien.

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