Inhouse: "refugees in care" -Flüchtlingsfamilien in Betreuungs- und Beratungssettings

Artikel-Nr.: IN-2019-010
Inhouse: "refugees in care" -Flüchtlingsfamilien in Betreuungs- und Beratungssettings
Inhouse: "refugees in care" -Flüchtlingsfamilien in Betreuungs- und Beratungssettings
Inhouse: "refugees in care" -Flüchtlingsfamilien in Betreuungs- und Beratungssettings
Inhouse: "refugees in care" -Flüchtlingsfamilien in Betreuungs- und Beratungssettings

Inhalt:

Die durch die Bundesrepublik Deutschland seit 2015 insbesondere aus den nordafrikanischen und vorderasiatischen Kriegs- und Krisenregionen aufgenommenen Flüchtlingsfamilien sind durch teils extreme Fluchterfahrungen und äußerst instabile Lebenslagen geprägt. Dieses Leben unter erschwerten Bedingungen wirkt sich hemmend auf die „innere“ Ankunft aus und kann die erfolgreiche Integration in der deutschen Gesellschaft verhindern.

Geflüchtete Familien stellen eine besonders schutzbedürftige Zielgruppe dar, die bei der Bewältigung von Traumata, Schulden und Suchtproblemen, Schwangerschaften, Erziehungs- und Entwicklungsproblemen auf Krisenintervention, begleitende Hilfen und Beratung angewiesen sind.

Insbesondere über die Aufnahme der Flüchtlingskinder in Regelangebote der Kindertagesbetreuung können niederschwellige Übergänge in unterstützende und stabilisierende Beratungs- und Betreuungsangebote entwickelt werden, darüber hinaus kann das gesamte Familiensystem in den Mittelpunkt der Hilfe rücken.

In dem Workshop werden mit den anwesenden Fachkräften konkrete Strategien und Kooperationsansätze entwickelt, um Flüchtlingsfamilien in belasteten Lebenslagen den Zugang zu bedarfsorientierten Beratungs- und Begleitungsangeboten zu eröffnen. Dabei wird herausgearbeitet, wie über institutionalisierte Zugänge der Kindertagesbetreuung, Flüchtlingssozialarbeit und Migrationsdienste gelingende Kooperationen zur Einmündung geflüchteter Familien in Beratungs- und Therapieleistungen etabliert werden können.

Zielstellung:

Gemeinsam werden Lösungsansätze herausgearbeitet und erste Kooperationsschritte entwickelt, damit hoch belastete Flüchtlingsfamilien in die Beratungs- und Behandlungsstruktur der kommunalen Versorgungs- und Beratungsangebote gelangen und in diesen stabilisiert werden können.

Zum Referenten:

Volker Abdel Fattah wurde in Thüringen als Kind einer deutschen Mutter und eines arabischen Vaters geboren und wuchs bis zum Ende der Grundschulzeit in Ägypten auf. Sein Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Dresden beendete Volker Abdel Fattah 1997 mit der Magisterarbeit „Der Islam im europäischen Denken als Gegenstand der Kultursoziologie“.

Seit 2001 ist Volker Abdel Fattah als Referent für Kinder- und Jugendhilfe im AWO Landesverband Sachsen e.V. tätig und begleitet neben ambulanten und stationären Erziehungshilfen auch die 210 Kindertageseinrichtungen der AWO.

Seit 2014 führt Herr Abdel Fattah in ganz Deutschland Fachtagungen und Beratungen zu Flüchtlingsfamilien durch. Dadurch kann er auf einen beispiellosen Fundus an Praxisfragen und Themenstellungen zurückgreifen, die durch die teilnehmenden Fach- und Leitungskräfte von kommunalen und freien Kitas sowie von Schulen, Behörden und Verwaltungen gestellt wurden.

Im Juni 2016 erschien beim Carl Link-Verlag sein Werk „Flüchtlingskinder in der Kita. Praxishandbuch zur Aufnahme und Betreuung von Kindern mit Flucht- und Migrationshintergrund“. Im Mai 2017 folgte die Sonderausgabe „Flüchtlingskinder in der Kita. Die häufigsten Fragen aus dem Kita-Alltag“ mit 70 Fragen der Kita-Praxis zur Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingskindern und der Begleitung der geflüchteten Familien.

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